Projekte & Fahrten

Wir leben Europa – Schule!

 Dass Europa mit all seinen Facetten (Politik, Kultur, Wirtschaft etc.) immer wieder Thema im Unterricht ist, versteht sich eigentlich von selbst. Europa wirklich zu erfahren, hautnah zu erleben, ist eine Variante, den Blick über den regionalen Tellerrand zu schärfen. Dieses versucht die KGS seit vielen Jahren in unterschiedlichster Form umzusetzen. So, z.B., der Frankreichaustausch, der seit vielen Jahren eine tragende Säule unserer Auslandskontakte bildet. Dabei führt es unsere Neuntklässler ins schöne Burgund, genauer gesagt nach Marsannay bei Dijon. England dagegen wird in Form einer Studienfahrt erkundet, ebenfalls im 9. Jahrgang Zwar erfreuen sich diese Studienfahrten in den Süden Englands großer Beliebtheit, doch wäre das klassisch-traditionelle Austauschprogramm mit dem Aufenthalt in Gastfamilien, Partnerschule etc. bestimmt noch interessanter und intensiver. Ähnliches ist mit Spanien geplant, doch auch hier zeigt sich, wie schwer es ist, eine Partnerschule zu finden. Dank unserer engagierten Spanischlehrkräfte befinden wir uns aber in der glücklichen Situation, den Schülerinnen und Schülern im 9. Jg. eine Studienfahrt anzubieten.

Einen austauschähnlichen Charakter haben mittlerweile auch unsere diversen Kontakte im Bereich Auslandspraktikum. Seit vielen Jahren bereits gibt es in der Eingangsstufe der Sek II die Gelegenheit, im Ausland das drittes Berufspraktikum zu absolvieren. Hatten wir anfangs gedacht, dass dieses eine Option für einige wenige SchülerInnen sein könnte, entpuppte sich dieses sehr schnell als der Hit! Mittlerweile haben weit mehr als 100 SchülerInnen davon profitiert, das Arbeitsleben in anderen Ländern kennen zu lernen und ganz nebenbei ihre Englischkenntnisse zu verbessern. Dank toller Unterstützung in Hepstedts Partnergemeinden Holmegaard (Dänemark) und Kannus (Finnland) wie auch in Aarhus (ebenfalls DK) ist es jedes Jahr wieder möglich, unseren SchülerInnen geeignete „Jobs“ anzubieten und in Gastfamilien unterzubringen. So weit meine Erinnerungen mich nicht trügen, haben nahezu alle Praktikanten diesen Aufenthalt als persönliche Bereicherung erfahren, wie die Erfahrungsberichte belegen. Schade, dass immer wieder ausgelost werden musste – es hätten gern noch viele mehr mitgemacht.

Im Gegenzug haben auch bereits viele Schülerinnen und Schüler aus dem skandinavischen Ausland in unserer Region gearbeitet, meines Erachtens mit denselben positiven Erfahrungen.

Anvisiert wird auch das Wiederbeleben der Comenius-Idee. Bereits zweimal, was allerdings schon einige Jahre zurückliegt, hatten wir das Vergnügen, mit jeweils zwei bzw. drei weiteren Partnerschulen  aus Holmegaard, Ockelbo und Cashel (Irland) ein gemeinsames Projektthema  zu bearbeiten. Voraussetzung für diese Art internationaler Kooperation, die finanziell vom Land unterstützt wird, ist allerdings die Maßgabe, dass mindestens drei Schulen aus drei Nationen zusammenarbeiten. Vielleicht geht es bald wieder los, denn Kannus hat bereits Interesse signalisiert und könnte somit Motor eines neuen Projektes werden. Daumen drücken!!!