Unterrichtsorganisation

Seit dem Schuljahr 06/07 wird Hauswirtschaft und Technik ab dem 6. Schuljahr mit jeweils einer Doppelstunde pro Woche erteilt. Die Schülerinnen und Schüler können zwischen Hauswirtschaft und Technik wählen. Ihre Wahl zu Beginn der 6. Klasse soll im Regelfall bis zur 10. Klasse gelten. Da diese Stunden zeitlich gekoppelt mit der zweiten Fremdsprache liegen, ergeben sich daraus folgende Bedingungen:

  • Es können nur Hauptschülerinnen und Hauptschüler teilnehmen (verpflichtend) und Realschülerinnen und Realschüler ohne zweite Fremdsprache.
  • Die Doppelstunde kann nicht in die Nähe des Essenszeit gelegt werden, sondern muss zu den Zeiten des Sprachunterrichts (Französich oder Spanisch) liegen.

Eine weitere Festlegung ergibt sich aus der Raumsituation. Da nur eine Schulküche und ein Technik-Raum vorhanden ist, kann auch nur eine Gruppe pro Jahrgang beschult werden. Angesichts der stark zurückgegangenen Anzahl von Hauptschülerinnen und Hauptschülern, ist das auch mit einer Gruppe realisierbar, zumal die Anwahlen zwischen Technik und Hauswirtschaft relativ gleich stark sind. Jungen im Hauswirtschaftsunterricht und Mädchen im Technikunterricht kommen vor, sind aber in der Minderzahl.

Im 9. Jahrgang findet weder Hauswirtschaft noch Technikunterricht statt. Die Jugendlichen haben dafür allerdings im Rahmen einer Schülerfirma mit 4 Stunden die Woche die Möglichkeit, sich z.B. für eine Schulverpflegungs- oder Technikabteilung zu bewerben.

An der KGS Tarmstedt ist nicht wie an Haupt- und Realschulen Arbeit/Wirtschaft-Technik zu einem Komplex zusammen gefasst. Arbeit/Wirtschaft ist im schulzweigübergreifenden Klassenunterricht dem Bereich GSW zugeordnet, Technik und Hauswirtschaft laufen schulzweigspezifisch gesondert davon. Bei freien Plätzen können auch Realschülerinnen und Realschüler ohne Französisch daran teilnehmen.
Die bestehenden Rahmenrichtlinien stammen aus dem Jahr 1997 und es bleibt abzuwarten, welche Konsequenzen sich möglicherweise aus den künftigen curricularen Vorgaben ergeben.